Deutscher Arnis Verband e.V.

Unter dem Motto ”Kampfkunst kennt kein Handycap” bietet André Dawson für die Ju-Jutsu-Abteilung des SC Grün-Weiß Paderborn Modern-Arnis für Menschen mit und ohne Behinderung an. In einer alters- und geschlechtsspezifisch gemischten Gruppe trainieren die Sportler Kampfkunst. Es geht dabei nicht um das Besiegen seines Gegners, sondern um das Üben mit einem Partner mit dem Ziel der Selbsterkenntnis und Selberstverwirklichung. Konzentration, Koordination, Wahrnehmung, Gleichgewicht, Disziplin und Rhythmus werden gefördert.

"Menschen mit Behinderung tragen ein größeres Risiko Opfer von Gewalt und sexuellen Grenzverletzungen zu werden", so Kriminaloberkommissarin Sonja Biermann von der Polizei Paderborn, Kommissariat Kriminalprävention/ Opferschutz, "in der Präventionsarbeit tragen insbesondere selbsbewusstes Auftreten und das Erkennen von Grenzüberschreitungen dazu bei, dass Taten erkannt, verhindert und aufgedeckt werden. Trainings, die Wahrnehmung und Körpergefühl stärken sind aktive Kriminalprävention."


Trainer André Dawson: "Im Mittelpunkt steht die Bewegung und das Kennenlernen der Grenzen seines Körpers, um den persönlichen Erfolg zu haben und das Selbstbewusstsein zu stärken." Die Diplom-Psychologin Susanne Fluche-Darley, die diesen Kurs begleitet: "Es wird viel gelacht, aber auch mit Eifer geübt. Jeder bringt sich ein und profitiert von seinem Gegenüber. Das ist gelebte Inklusion." Das Training findet dienstags ab 20 Uhr in der Sporthalle der Busdorfschule statt.


(C) Text / Fotos: Mathias Vetter, 08/2013

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